Gartenstadtsiedlung Sonnenhalde in Zürich Leimbach reduziert den CO2-Ausstoss mit neuer Areal-Energieversorgung um 95%

07. November 2018 Gut integriert und kaum sichtbar: die neue Heizzentrale mitten in der Überbauung

Gut integriert und kaum sichtbar: die neue Heizzentrale mitten in der Überbauung

Neue Holzschnitzelanlage versorgt 160 Mieter/innen

Zürich-Leimbach ist das südlichste Stadtquartier und wegen seiner hohen Lebensqualität sehr beliebt. Ein Abschnitt des Quartiers ist die Gartenstadtsiedlung Sonnenhalde, eine Genossenschaftssiedlung mit 190 Wohnungen. Auf dem Areal der Sonnenhalde I befindet sich die Heiz-Zentrale für die gesamte Gartenstadtsiedlung.

Ruhig, geruchsneutral und unsichtbar

Willers wurde beauftragt, die bestehende Anlage als Gesamtplaner zu ersetzen. In diesem Zuge erarbeiteten die Ingenieure auch ein neues Energiekonzept für das Areal Sonnenhalde II, welches vor etlichen Jahren bereits saniert worden war. Dabei stellte die Genossenschaftsleitung hohe ökologische Anforderungen und entschied sich für eine Holzschnitzelheizung. Diese ging 2017 in Betrieb und liefert seither reibungslos Wärme in die Gartenstadt.

Jährlicher CO2 Ausstoss um 200t reduziert, Einsparung von ca. 95% 

Die neue Holzschnitzelheizung ist für die Heizung und Warmwasseraufbereitung konzipiert und läuft während der kalten Wintermonate. Im Sommer wird das Warmwasser mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe (WP) aufbereitet. Diese hoch effiziente Anlage zieht die Wärme aus der Luft und ist so ausgelegt, dass sie in Übergangszeiten zusätzlich zum Brauchwarmwasser auch teilweise das Heizwarmwasser bereitstellt. Bei einer Aussentemperatur zwischen 12 und 15 Grad unterstützt die WP die Holzfeuerung. Liegt die Temperatur über 15 Grad, übernimmt die Luft-Wasser-Wärmepumpe ganz. Mit der neuen Areal-Energieversorgung kann der CO2-Ausstoss um ca. 95% reduziert werden.

Fokus Areal-Energieversorgung: Spezialisiertes Team

Für die Entwicklung von Areal-Energieversorgungen haben wir ein spezialisiertes Team um Bereichsleiter Carsten Pötschke. Damit stellen wir sicher, dass die Erfahrung und notwendigen Kompetenzen für jedes neue Projekt zur Verfügung stehen.

Neugierig geworden? Lesen Sie hier die komplette Fallstudie. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Kontakt: Herbert Wigger

Zusatzinformationen
Hier Klicken um das Overlay zu schliessen