Das Spital wird smart: Interview mit Magnus Willers im Haustech Magazin

23. August 2019 Magnus Willers, Mitglied der Geschäftsleitung

Magnus Willers, Mitglied der Geschäftsleitung

Um- und Neubauten von Gesundheitseinrichtungen gehören zu den komplexesten und anspruchsvollsten Projekten im Baubereich. Digitale Hilfsmittel bieten Chancen, die Effizienz im Bau wie auch im Betrieb erheblich zu steigern. Doch es gibt noch Hürden - sie sind nicht in erster Linie technischer Natur.

«Wir sehen einen deutlich höheren Bedarf an ICT- und Technologie-Know-how im Planungsteam als noch vor zehn Jahren», sagt Magnus Willers. Wir sind seit 30 Jahren im Bereich Energie- und Gebäudetechnik tätig und legen dabei einen Fokus auf komplexen Hochbau, Pharma, Labore und Spitäler. So haben wir im Mai dieses Jahres den Forschungsneubau Sitem auf dem Inselspital-Campus in Bern den Nutzern übergeben und sind aktuell bei der neuen Spitalpharmazie des Kantonsspitals Aarau, dem Neubau des Zürcher Kinderspitals oder dem Neubau des Herz-Neuro-Zentrums in Münsterlingen engagiert.

Internet der Dinge ist schon da

«Wir gehen davon aus, dass das Internet der Dinge die Gesundheitsbauten noch viel stärker durchdringen wird, als wir es uns heute vorstellen können», sagt Magnus Willers, der auch bei seinen Kunden eine vermehrte Nachfrage nach smarten Lösungen ortet. Damit diese in komplexen Projekten wie dem Bau eines Spitals umgesetzt werden können, ist es für ihn aber zwingend, die entsprechende Fachkompetenz bereitzustellen. «Wir können nicht ernsthaft behaupten, dass es für einen technischen Gesundheitsbau ausreicht, schon mal einen Kindergarten geplant und gebaut zu haben», spricht er Klartext. Aus diesem Grund sei die Erfahrung und Expertise bei der Zusammen-stellung der Teams höher zu gewichten.

Ausserdem müsse bei einem Technologieprojekt wie beispielsweise einem Operationstrakt zwingend ein technischer Koordinator eingesetzt werden. Hier vermisst Willers heute in den häufig gewerblich geprägten Teams eine konsequente Haltung. Ausserdem sieht er das Potenzial der Digitalisierung häufig noch unterschätzt. «Hier fehlt teilweise einfach noch der Mut zum grossen Sprung.»

Lesen Sie hier den Artikel aus dem Haustech-Magazin August 2019 mit Interview von Magnus Willers.

Kontakt: Magnus Willers

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