Sitem Insel in Bern offiziell eröffnet!

20. September 2019 Aussenansicht sitem-Insel

Aussenansicht sitem-Insel

Das neue nationale Kompetenzzentrum für translationale Medizin und Unternehmertum «sitem insel» in Bern nahm Ende August 2019 offiziell den Betrieb auf.

Der Bau erfolgte in Rekordzeit: Von der Grundsteinlegung im Juli 2017 bis zum Einzug der ersten Mieter im Mai 2019 vergingen keine zwei Jahre. Auch deshalb sprach der Berner Regierungspräsident Christoph Ammann an der Eröffnungsfeier vor den Medien vom «zweiten Wunder von Bern», in Anspielung an den deutschen Fussball-WM-Titel 1954.

Leuchtturm-Projekt eingeweiht

«sitem insel» passt laut Ammann bestens in die Strategie, den Kanton Bern als führenden Medizinalstandort der Schweiz zu positionieren. Das neue, von Glas geprägte Zentrum am Eingang zum Insel-Areal sei «ein Leuchtturm», der den Kanton Bern als führenden Medizinalstandort der Schweiz positionieren helfe, sagte Ammann in einer moderierten Gesprächsrunde vor Journalisten.

Die «sitem-insel» ist ein Kompetenzzentrum für Forschung und Entwicklung, welches in den letzten zwei Jahren auf dem Berner Inselareal gebaut wurde. Im Zentrum wird der Übergang von Forschungsergebnissen oder Prototypen zu marktfähigen Produkten unterstützt und gefördert. Unterschiedliche Plattformen werden unter einem Dach vereint.

130 Millionen Franken investiert

Der Bau hat gesamthaft 130 Millionen Franken gekostet, bald sollen dort 600 Menschen aus verschiedenen Institutionen und Unternehmen arbeiten. Der Kanton Bern und der Bund beteiligten sich mit je 25 Millionen Franken am Projekt. Da die Wege in der «sitem-insel» kurz sind, sollen Synergien genutzt werden. Bereits jetzt sind alle Räume vermietet, die ersten Unternehmen arbeiten schon seit Mai in der neuen «sitem-insel».

Transparenz und Kommunikation auch in der Architektur

Ein Projektwettbewerb bildete die Grundlage für die Auswahl des Projekts. Das Konzept des Büro B Architekten AG aus Bern überzeugte die Jury bestehend aus Fachpersonen und der Bauherrschaft. Transparenz, Offenheit und die Möglichkeit zur Kommunikation widerspiegeln sich im heutigen Gebäude mit der Glasfassade gegen aussen und mit vertikalen und horizontalen Durchsichten im Innern.

Willers plant HLK und Gebäudeautomation, und koordiniert das gesamte Gebäude räumlich

Wir sind sehr stolz, unseren Beitrag zu diesem Projekt geleistet zu haben. Die Aufgabe passt gut zu unserem Fokus auf anspruchsvolle Gebäude im Bereich Pharma, Spital und Labor. Wenige Gehminuten von unserem Berner Standort gelegen, übernahmen wir als Fachingenieure HLK/MSRL Verantwortung, entwickelten das Energiekonzept und koordinierten die gesamte Gebäudetechnik räumlich. 

Kontakt: Andreas Rieben

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