Case Study: Neubau Biosicherheitslabor 3 sitem-insel Bern

13. November 2020 Durch vollautomatisierte Gebäudetechnik sichere Laborarbeit, Foto Pascal Gugler i.A. der Universität Bern

Durch vollautomatisierte Gebäudetechnik sichere Laborarbeit, Foto Pascal Gugler i.A. der Universität Bern

Letzte Nutzungseinheit des sitem-insel übergeben

Auf dem Areal des Inselspitals Bern, wo die Universität Bern unter anderem Labore zur Diagnostik und Erforschung verschiedener pathogener Mikroorganismen betreibt, entstand zwischen 2017 und 2019 die sitem-insel AG. Im modernen Neubau können Forschung und Entwicklung neuer Produkte direkter als bisher in die klinische Anwendung transferiert werden. Unter der Leitung von Senior Projektleiter Dipl. Ing. FH Balz von Moos zeichnete die Jobst Willers Engineering AG für die Planung der Gebäudetechnik und Automation der gesamten sitem-insel verantwortlich. Im Mai 2020 konnte die letzte Nutzungseinheit, ein Biosicherheitslabor der Sicherheitsstufe 3 (BSL3), an den Nutzer, das Institut für Infektionskrankheiten (IFIK) der Universität Bern, übergeben werden.

Spannende Aufgabe passend zu unserem Fokus auf anspruchsvolle Gebäude im Bereich Pharma, Spital und Labor

Der Auftrag für die Jobst Willers Engineering AG für das BSL 3 umfasste die Konzeption und Planung der gebäudetechnischen Gewerke Heizung, Lüftung, Kälte, Gebäudeautomation und die räumliche Gesamtkoordination inkl. Elektro, Sanitär, Sprinkler und Medizinalgase. Mit dem Nutzer zusammen, dem Biosicherheitszentrum des IFIK unter der Leitung von Dr. rer. nat. Kathrin Summermatter, wurde die Planungs- und Ausführungsqualität laufend beurteilt und abgenommen. Durch die gute Zusammenarbeit zwischen Ingenieuren und dem IFIK als Nutzer konnte die Inbetriebnahme in einer kurzen Zeit durchgeführt und dokumentiert werden.

30 Jahre Erfahrung in Pharma und Labor

Angefangen mit Automationskonzepten, Lüftungsplanungen und seit einigen Jahren mit der Übernahme von Gesamtplanungsmandaten sind wir seit unserer Gründung vor über
30 Jahren ein führendes Ingenieurunternehmen für die spannende Pharma- und Life Sciences-Branche und planen für die grössten Pharmafirmen der Schweiz wie CSL Behring, Novartis und Roche, für Labore der ETH und für Universitätsspitäler (z.B. sterile Umgebungen von Spitalapotheken oder Operationssälen).

Fallstudie fasst die Herausforderungen und Lösungsansätze zusammen

Laboranlagen werden üblicherweise aufgrund der Anforderungen an Sicherheit und Anlagenverfügbarkeit autonom gebaut. Die Versorgung des BSL3 in sitem-insel jedoch stellen vorhandene Gebäudetechnikanlagen sicher. Durch verschiedene Szenarien überprüfte die Jobst Willers Engineering AG die bestehenden direkten Abhängigkeiten zu anderen Nutzungsbereichen des Gesamtgebäudes in der Planungs- und Inbetriebnahmephase. Auf den Nutzungsbeginn im Mai 2020 konnten die den jüngsten Anforderungen entsprechenden Anlagen betriebsbereit übergeben werden. Somit wurden im neuen BSL3 alle Voraussetzungen geschaffen, um mit bekannten (z.B. Tuberkulose) sowie neu auftretenden Krankheiten wie SARS-CoV-2 zu arbeiten. Es ist ein System, das 365 Tage im Jahr eine sichere Diagnostik erstellen kann.

Neugierig geworden? Lesen Sie hier die komplette Fallstudie. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Kontakt: Balz von Moos

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